Teamarbeit über Grenzen hinweg
Naturpark Arnsberger Wald
Heute, über 50 Jahre später, präsentieren sich in Deutschland unter der Dachmarke "Nationale Naturlandschaften", 95 Naturparks, 14 Nationalparks und 14 Biosphärenreservate. Gemeinsames Anliegen aller ist es, Schutz und Nutzung der Kulturlandschaften zu verbinden. Dieses Grundkonzept einer nachhaltigen Entwicklung "Schutz durch Nutzung" ist seit jeher besonders in den Naturparks Grundlage der Arbeit.
Dies ist leichter gesagt als getan - besonders, bei so vielen Teammitgliedern. Da kommt es darauf an, ob alle teamfähig sind oder doch nur ihr "eigenes Süppchen kochen". Bei der Vielfalt an konkreten Projekten und Maßnahmen, die der Zweckverband jährlich bewältigt, währe diese Suppe jedoch recht dünn, würde eine Kommune sie alleine anrichten wollen:
- Erarbeitung planerischer Konzepte für Schutz, Pflege und Entwicklung sowie Erholungsvorsorge und Tourismuslenkung.
- Koordination landespflegerischer Maßnahmen und anderer dem Entwicklungsziel dienender Maßnahmen im Zusammenwirken mit den zuständigen und fachlich berührten Behörden, Institutionen und Verbänden.
- Mitwirkung bei der Erhaltung von historischen Kulturlandschaften und der Umgebung von geschützten und schützenswerten Bau- und Bodendenkmalen.
- Durchführung natur- und landschaftskundlicher Informations- und Bildungsarbeit für die Belange des Naturparks und der Ökologie.
- Förderung der nachhaltigen Nutzung und Vermarktung regionaler Produkte und Stärkung der regionalen Identität.
- Sicherung von landschaftsbezogener Erholung und eines umwelt- und sozialverträglichen Tourismus.
Was beim Bürger ankommt von dieser vernetzten Kooperation über kommunale Grenzen hinweg, sind unter anderem naturkundliche- und kulturhistorischen Exkursionen und Erkundungsgängen in denen die Schätze des gesamten Arnsberger Waldes vorgestellt werden. Dafür steht ein 650 km umfassende Wegenetz bereit auf dem Wanderer und Spaziergänger zu ausgedehnten Touren durch die sich voneinander abhebenden vier Landschaften - Haarstrang, Möhnetal, Arnsberger Wald und Arnsberger Ruhrtal - aufbrechen können.
Zur Vielfalt des Naturparks Arnsberger Wald und als Besuchermagnete gehören ebenso die Waldlehrpfade im Bibertal bei Rüthen und an der Bilsteinhöhle in Warstein. Sie geben Auskunft über die Besonderheiten des Waldes und informieren über interessante und liebenswerte Details. Während andere Besucher lieber das Wildgehege an der Bilsteinhöhle in Warstein besichtigen, wo Hobby-Geologen und -Biologen gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Zusätzlich sind dort ganzjährig verschiedene Veranstaltungen, Exkursionen, pädagogische Programme, Führungen und Fahrradverleih im Angebot. Fakt ist: Information und Bildung erhält man im Naturpark Arnsberger Wald nur durch zeitgemäße Erlebnispädagogik und gepaart mit viel frischer Luft und Erholung.
Dabei werden alle Veranstaltungen des Naturparks Arnsberger Wald in Kooperation mit dem Landschafts-Informations-Zentrum Wasser und Wald und vielen weiteren Kooperationspartnern durchgeführt. Und auch für die Zukunft wird Teamarbeit groß geschrieben: Für die im Bereich des Naturparks liegenden Kommunen Ense, Möhnesee, Warstein und Rüthen wurde ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) erarbeitet in dem über 20 Projektskizzen enthalten sind. Die Spannweite reicht von Basisprojekten zur grundlegenden Bestandsaufnahme und Neuorientie-rung, wie zum Beispiel ein Gesamt-Wegekonzept für den Naturpark über Thementouren zum "Mythos Wald" bis zum Ausbau des Landschafts-Informationszentrum, LIZ und der Einrichtung eines Naturparkzentrums.
Viele Aufgaben, die nur im Team bewältigt werden können. Hierzu trägt auch die Mitarbeit im Netzwerk Wald und Holz bei. Denn große Ziele kann niemand alleine erreichen.
Naturpark Arnsberger Wald
| Gründungs- jahr |
1960 |
Anschrift |
Hoher Weg 1-3 |
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Mitarbeiter |
k. A. | Telefon | 02921 30-2252 |
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Umsatz |
k. A. |
Telefax |
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Ansprech- |
Michael Matysiak |
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arnsberger-wald@kreis-soest.de |
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Internet |
http://www.naturpark-arnsberger-wald.de |


